Exkursion in den südlichen „Urwald” bei Saarbrücken

Datum/Zeit
Sa, 21.03.2020
von 10:00 bis ca. 14:30 Uhr

Treffpunkt
Parkplatz Naturfreundehaus Kirschheck

Kategorie(n)


Diese Wanderung wird von EWS im Auftrag des Regionalverbandes Saarbrücken durchgeführt. Sie ist für alle Teilnehmer kostenlos. Eine Anmeldung ist zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo – Fr 9 – 17 Uhr und Sa, So, Feiertage 10 – 17 Uhr) ausschließlich über die Tourist Information des Regionalverbandes Saarbrücken (Tel: 0681 506 6006 oder per Mail an touristinfo@rvsbr.de) möglich. Bitte beachten Sie, dass nicht mehr als 25 Personen an der Exkursion teilnehmen können.

Seit 1997 besteht das Wald-Naturschutzgebiet „Urwald vor den Toren der Stadt“ und seitdem greift der Mensch nicht mehr in die Natur ein. Umgestürzte Bäume, idyllische Waldweiher, kleine Bäche und sumpfige Gebiete zeigen, wie sich die Natur in der relativ kurzen Zeit das Terrain zurück erobert hat. Alte Bergmannspfade und Bergehalden sind noch erkennbar und zeugen von der bergbaulichen Vergangenheit des Gebiets. Wer die Besonderheiten und Schönheiten des “Urwaldes” bei einer spannenden Wanderung erleben möchte ist hier genau richtig.

Die ersten Schritte bringen uns direkt in den Wald. Zuerst wandern wir ein Stück über einen ehemaligen Bergmannspfad und steigen dann ins Tal eines idyllischen Waldbaches hinab. Dessen Lauf folgen wir abwärts, passieren den „Gouvys-Weiher“ und finden kurze Zeit danach einen wunderschönen Platz im „Tal der Stille“ (3,4 km), wo wir ein wenig ausruhen können. Ein schmaler, gewundener Pfad bringt uns zu einem großen Weiher (4,0 km). Mit etwas Glück können wir einen der hier lebenden Eisvögel beobachten. Nachdem wir einen weiteren Weiher passiert haben wandern wir an der Rußhütte vorbei und entdecken Bombentrichter aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute als Biotop verschiedenen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dienen. Unser Weg führt zu einem verträumten Waldweiher (7,6 km), dessen Anblick wir eine Weile genießen. Dass dieses Gebiet eine bergbauliche Vergangenheit hat merken wir schnell, wenn uns ein Abstecher auf den Gipfel des “Kleinen Fuji”(9,7) bringt. Ein breiter Forstweg führt zur ehemaligen Kaffeeküche des Kirschheck-Schachtes.

Hier können wir einkehren und den vorangegangenen Kalorienverlust ausgleichen.

EWS-Wanderschlüssel*: 115 B +

Erforderliche Kondition*: gering / mäßig / gut / sehr gut / hervorragend

Reine Gehzeit: ca. 3,5 Stunden

Strecke: 10,3 km

Höhenmeter: 118 hm jeweils im An- und Abstieg

Hinweise: Einkehrmöglichkeit nach der Wanderung / ausreichend Flüssigkeiten / bei Bedarf an Rucksackproviant denken / gut eingelaufenes Schuhwerk empfohlen / stellenweise schmale, verwurzelte Pfade / ein kleines Teilstück erfordert etwas Trittsicherheit / der Wanderführer hilft bei Bedarf gerne / Fernglas sinnvoll

Hinweis für Hundehalter: Bitte beachten Sie, dass von März bis Juni viele Jungtiere im Wald und auf den Wiesen geboren werden. Ihr Hund sollte in dieser Zeit angeleint sein, um die Tiere nicht zu stören.

Leitung: Wanderführer Martin Bambach

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