
Datum/Zeit
So., 22.02.2026
von 11:00 bis ca. 16:15 Uhr
Kategorie(n)
Status: Die Veranstaltung ist leider ausgebucht.
Unter dem Motto „Mit offenen Augen rund um Wadern“ lädt Gästeführer Martin Bambach vom Saarland-GästeführerInnen e.V. in Kooperation mit der Stadt Wadern anlässlich des Weltgästeführertages am Sonntag, dem 22. Februar, zu einer geführten Wanderung durch den Hochwald ein. Start ist um 11.00 Uhr auf dem Parkplatz am Öttingen-Sötern-Platz. Geführt wird die Tour vom zertifizierten Wander- und Gästeführer Martin Bambach, der seit mehr als 40 Jahren wandernd in der Großregion unterwegs ist. Wer sich mit offenen Augen auf die Strecke begibt wird vieles entdecken. So wandert die Gruppe entlang eines alten Mühlgrabens, besucht das rund 150 ha große Feuchtbiotop Noswendeler Bruch, umrundet den Noswendeler See mit seinen vielen Wasservögeln, entdeckt den Bardenbacher Fels mit seinen schönen Ausblicken und erreicht schließlich die Ruinen der um 1280 n.Chr. errichteten Burg Dagstuhl.
Gästeführer Bambach weist auf folgendes hin: „Für die rund 15 Kilometer lange Strecke mit jeweils 210 Höhenmetern im An- und Abstieg ist eine durchschnittlich gute Kondition erforderlich. Die teilnehmenden Wanderer sollten an ausreichend Getränke und Rucksackverpflegung denken. Hunde dürfen angeleint mitwandern. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter (außer bei Unwetter) und (insbesondere aber nicht ausschließlich bezüglich waldtypischer Gefahren) auf eigene Gefahr der Teilnehmenden statt“. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl aus Sicherheitsgründen auf 25 Personen begrenzt wurde, ist eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, den 20.02.2026, über das Anmeldeformular der Stadt Wadern erforderlich.
Eine ausführliche Beschreibung der Wanderung finden Sie unten…
EWS-Wanderschlüssel*: 179 A +
Erforderliche Kondition*: gering / mäßig / gut / sehr gut / hervorragend
Reine Gehzeit: ca. 4:40 h
Strecke: 14,8 km
Höhenmeter: 210 hm jeweils im An- und Abstieg
Startpunkt: Parkplatz Öttingen-Sötern-Platz, Öttingen-Sötern-Platz, 66687 Wadern (Falls ihr Navi den Öttingen-Sötern-Platz nicht findet können Sie auch „Oberstraße 32, 66687 Wadern“ eingeben. Die Einfahrt zum Parkplatz liegt direkt gegenüber).
Teilnahmegbühr: kostenfrei
Wander- und Gästeführer: Martin Bambach
Beschreibung der Wanderung: Wir verlassen die Stadt und sind schon bald in einem breiten Bachtal unterwegs. Abwechselnd durch Wald, Wiesen und Felder gehend erfreuen wir unsere Augen immer wieder mit der Natur und der schönen Landschaft. Nachdem wir durch einen mit Moosen und Flechten überzogenen Wald gewandert sind finden wir ein paar Bänke (3,4 km), die zu einer kleinen Pause einladen. Der schmale Pfad schlängelt sich unter alten Eichen hindurch und bringt uns zum Wehr einer alten Mühle. Wer möchte, wandert unmittelbar am Mühlgraben (hier ist etwas Trittsicherheit erforderlich) entlang. Das kurze Teilstück kann aber auch über einen breiten Feldweg umgangen werden. Vorbei an der ehemaligen Mühle führt die Strecke zum Noswendeler Bruch, einem rund 150 ha großen Feuchtbiotop. Dabei folgen wir dem Lauf des Mühlbachs bis zu seiner Mündung und erreichen wenig später den Noswendeler Stausee (6,0 km). Nach dessen Umrundung sind wir auf breiten Feldwegen zwischen Wiesen und Weiden unterwegs. Nachdem wir den Wald betreten haben entdecken wir einen idealen Platz (8,0 km) für die Mittagspause. Danach wandern wir über ein Felsenriff und genießen immer wieder die schönen Anblicke der tief unter uns fließenden Prims. Nach dem Abstieg führt der Weg an den aus Vulkanit bestehenden und teilweise mit Efeu überwucherten Felsen entlang. Dabei kommen wir auch der Prims ganz nahe. Über Feldwege gehend finden wir nochmals eine Bank (11,4 km), an der wir unsere Tour kurz unterbrechen. Wenig später durchqueren wir einen kleinen Ort. Der einzig erwähnenswerte Anstieg des Tages bringt uns hinauf zu den Ruinen einer um 1280 n. Chr. errichteten Burg. Hier können wir noch ein wenig verweilen. Unsere letzten Schritte führen zurück zum Ausgangspunkt unserer abwechslungsreichen Wanderung. Mit etwas Glück hat die lokale Eisdiele schon geöffnet und wir können dort die verloren geglaubten Kalorien ersetzen. Für die Teilnahme an der Wanderung empfehlen wir gut eingelaufenes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung. Wir werden überwiegend auf breiten, einfach zu gehenden Wald- und Feldwegen aber auch ab und zu auf schmalen Pfaden unterwegs sein. Dabei erfordert ein kurzes Teilstück etwas Trittsicherheit. Die Stelle kann aber umgangen werden. Waldanteil ca. 45%.
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