Auf der “Jagd……”

Eine internationale “Jagdgesellschaft” hatte sich zur Wanderung rund um Berschweiler zusammen gefunden. Die Teilnehmer aus dem Saarland,  Luxemburg und Frankreich starteten bei kühlen Temperaturen in Berschweiler und durften gleich zu Anfang ein erwärmendes Schauspiel der besonderen Art  (offenbar eine griechische Tragödie) beobachten. Bei herrlichem Wetter (danke an der Stelle an den Wettergott) liefen die ersten Kilometer wie von selbst unter den grobprofilierten Sohlen hindurch. In der wohlverdienten Pause gab es neben heißen Getränken auch ein Rätsel aus der Jägersprache zu lösen. In kleinen Gruppen wurde die Herausforderung mit viel Spaß (aber mit mäßigem Erfolg) bewältigt. Ein kleiner Hinweis an die Rateteams: Ein Jäger unterscheidet in seiner Sprache die Tiergattungen nicht nach “Freiwild” und “Buntwild”! Danach ging es aufwärts und die “Jagdgesellschaft” konnte das erste Tier des Tages, einen Fuchs, sichten. Diese verdrückte sich aber sehr schnell, als er die laute Truppe entdeckte. In Berschweiler verstärkte sich die internationale Gruppe noch um einen Bogenschützen aus der Pfalz. Am Beginn des Bogenparcours erwartete Herr Kossmann sen. die Teilnehmer und erklärte geduldig den richtigen Umgang mit Pfeil und Bogen. Im folgenden Praxisteil “erlegte” die “Jagdgesellschaft” (fast) alle 3D Tiere, die sich gut getarnt im Wald versteckt hielten. Lediglich ein Igel wurde verschont. Mit Anbruch der Dämmerung ging es dann gut gelaunt und um viele Erlebnisse reicher nach Berschweiler in den “Dorfkrug”, wo die spannenden Erfahrungen des Tages nochmals ausgetauscht wurden. Ich danke Barbara, Bernd, Christina, Gerald, Gerhard, Gisela, Margit und Tom dass ihr mich bei der “Jagd” nicht zum “Freiwild” erklärt habt. Bis zum nächsten Mal. Euer Wanderführer Martin