26.03.2017 – Unterwegs in den Nordvogesen

Fermé! Das ist das Unwort dieser Wanderung. Doch der Reihe nach. In La Petite-Pierre trafen sich die wanderwilligen Gesellen und strahlten mit der Sonne um die Wette. Entgegen dem gewohnten Streckenverlauf ging es erstmal bergab in ein schönes Tal. Doch die Routiniers wussten bereits, was sie erwartete. Na klar, der befürchtete Anstieg folgte “auf den Fuß”. Und der sollte nicht der letzte dieses Tages sein. Über den Pass führte die Strecke nach Graufthal, wo die Besichtigung der historischen Höhlenwohnungen auf dem Programm stand. Die Höhlen jedoch waren entgegen jeglicher Absprache “fermé” so dass sie nur von außen in Augenschein genommen werden konnten. Der WaFü hatte deshalb erhöhten Puls und nur durch den Zuspruch der Gruppe war es möglich, dass er sich wieder beruhigte. Als “Dank” setzte er nach der Pause sofort ein sanftes “Wadentraining” an und führte die Gruppe nochmals über einen Pass in ein weiteres Tal. Kaum waren die Worte “Kurze Rast” gefallen fielen die meisten Gesellen auch schon um und aalten sich in der Sonne. Etwas später ging es dann aber weiter und gleich steil hinauf auf den Rabenfels. Auch hier lagerte die Gruppe in der warmen Frühlingssonne und bewunderte die tolle Aussicht (einige sogar mit geschlossenen Augen). Jetzt war es nicht mehr weit zurück nach La Petite-Pierre und nach einem kleinen Altstadtbummel ging es auf die Suche nach einem passenden Gastronomiebetrieb für die Schlusseinkehr. Aber oh Graus, auch diese waren alle “fermé”.  Einige Wanderer warteten geduldig auf die Wiedereröffnung, der größte Teil der Gruppe aber lies sich im Saarland kulinarisch verwöhnen. Trotz der vielen “fermés” war es ein toller Wandertag und ich bin sehr froh, dass ich euch die “Stillen Wege in den Nordvogesen” zeigen durfte. Wir sehen uns – vielleicht schon bei der “Nix für Weicheier”-Tour am Palmsonntag. Herzliche Grüße, euer (jetzt wieder in sich ruhender) Wanderführer Martin.